Dienstag, 17. März 2009

Enttäuschungen und mehr...

Tja,der Frühling zeigt sich bei mir inzwischen in seiner hässlichsten Form - die Pollen sind da.Meine Nase ähnelt den Niagarafällen und meine Lehrer verzweifeln an meiner Müdigkeit,die selbst unsere Langschläfer der Schule zur Zeit bei weitem übertrifft;doch was soll's,"was mich nicht umbringt macht mich nur härter".

Trotzdem habe ich mehrere Stunden "Supreme Ruler 2010" hinter mich gebracht,und kann nun sagen dass das Spiel eine wirkliche Enttäuschung für mich ist.Die Installation verlief problemlos,und auch das (englische) Handbuch war angenehm zu lesen,da darauf geachtet wurde nicht zuviele Fachausdrücke zu verwenden.Doch irgendwie wurde mit tausende Wörtern nichts gesagt,ausser der Botschaft "Dies kann jedoch mithilfe eines Ministers automatisch erledigt werden".Nunja,dann also nach der Installation das Spiel gestartet,und flugs lande ich in einem Menü,das aussieht wie das Kommandopanel eines amerikanischen U - Bootes,also ganz im Stile von Spielen wie "Panzer General" oder "Enigma".Ich wähle den Einzelspielermodus und starte eine Kampagne,als Präsident von Südafrika. (Man kann wirklich nahezu jedes Land spielen,ich meine sogar den Vatikan gesehen zu haben.) Als erstes werden mir einmal hundertausend verschiedene Optionen gezeigt,wie Landschaft,Ressourcen,Menschen,Politik,et cetera,dazu ein vierseitiger Text über die Geschichte Afrikas und meine Rolle im Kampf um die Vorherrschaft auf dem Kontinent ... diesen Text lasse ich unkommentiert.Die letzten paar Einstellungen sind getätigt,und ich freue mich nach 10 Minuten Einstellungsarbeit auf das Spiel.Der Ladebildschirm verschwindet nach zwei Minuten (!) und ich sehe die Spielkarte - eine absolute Ernüchterung.Die Grafik sieht aus wie bei den Flashspielen,die ich im Informatikunterricht aus Langeweile gemacht habe,und bevor ich dazukomme,mich sonderlich darüber zu ärgern poppen gleich mal ein halbes Dutzend Informationsfenster auf,"Eure Highnes,the Minister wants to increase our Strassen".Ihr könnt euch meine Verwunderung sicherlich gut vorstellen ...

Aber gut,davon wollte ich mich nicht enttäuschen lassen,obwohl der bittere Beigeschmack des Spiels langsam aber sicher Überhand nahm.Ich wies meine Minister an,alle nötigen Schritte zur Stärkung der Infrastruktur zu unternehmen,und wollte beginnen,meine Truppenstärke zu erhöhen,da mein dringend benötiger Rohstoff,Erdöl,in den Nachbarländern in Massen vorhanden war.Ersteinmal einige Minuten Suche nach dem passenden Minister,und dieser wollte auch noch hundertausende Anweisungen haben.Nachdem ich diese weitere Hürde gemeistert hatte und meine Divisionen nach einiger Zeit Angriffsbereit waren,wollte ich flugs einmarschieren als an der Grenze eine Nachricht meines Ministers kam,dass er erst verhandeln müsse ...

Das war der Moment,wo das Spiel für mich gegessen war.Also kann ich nach recht kurzer Zeit (habe mich nur etwa 5 Stunden mit dem Spiel befasst,inklusive durchforsten der hundert Seiten langen Anleitung) schon ein abraten vom Kauf dieses Spieles geben,da es einfach alles mögliche falsch macht,was man falsch machen kann.Es wird ein hochkomplexes Spiel versprochen,in dem man die Möglichkeit hat jeden Winkel seines Staates selbst zu verwalten und komplizierte politische Entscheidungen zu fällen.Was man bekommt ist ein halbfertiges Flashartiges Spiel ohne wirkliche Möglichkeiten.

Gruß!

Samstag, 14. März 2009

Alles neu,macht der Mai ...

Naja,Mai haben wir dann doch noch nicht,aber der Frühling steckt hier und da doch sein Näschen raus,die Temperaturen werden wärmer,die Rücke irgendwann auch mal wieder kürzer,und die ganzen Kellerkinder wie ich sehen mal zum Fenster raus,und beschliessen es ist schönes Wetter - ein Grund,beim zocken das Fenster offen zu lassen ...

Spaß beiseite,wie man sehen kann hab ich meinen Rechner wieder an das Netz bekommen,auch wenn deswegen jetzt durch meine halbe Wohnung ein Kabel geht - das ist es mir wert.In der Internetfreien Zeit habe ich ebendiese passend genutzt,und mir ein wenig Gedanken gemacht über den Blog.Ich bin zu dem Schluss gekommen,dass es für mich einfach nicht erstrebenswert ist,rein über Sudden Strike zu schreiben,da es einfach keinen Spaß macht,und ich mich selber unter Druck setze,worunter auch die Qualität der Artikel leiden würde.Eine Kombination,die nichts gutes bringen kann.Meine Leser dürfen sich also in Zukunft auf Artikel aus Informationstechnologie,Spielewelt,Politik,Film und Musik,Wirtschaft und natürlich weiterhin Sudden Strike einstellen.

Trotz dieser Ankündigung möchte ich nun meine Augen auf eine neue Singleplayermap für den RWM legen,die vor einigen Tagen auf SSM zum Download auftauchte.Sie nennt sicht "Slaget_om_Stalingrad".Laut Google ist das Dänisch und bedeutet "Pünktlich auf/in Stalingrad".
Anbei stehen keinerlei Informationen zu der Map,ausser die Größe,welche mit 128x128 sehr klein wirkt,für eine Schlacht diesen Ausmaßes.Sobald meine Installation von Sudden Strike fertig ist,werde ich mir das Werk ansehen,und meine Impressionen wie gewohnt niederschreiben.

Als zweites Spiel ist im Moment bei mir "Supreme Ruler 2010" im Visier,dass ich im Laden 'umme Ecke für 'n Appel und 'n Ei erworben habe. (99 Cent waren es,um genau zu sein.)
In der Art von Hearts of Iron beschäftigt sich das Spiel mit globalen Ereignissen der heutigen Zeit bis in die frühe Zukunft.Man steuert die Geschicke seines Landes über eine Karte,die NASA - Aufnahmen entspricht,und springt wenn nötig in eine Ansicht,die den Civilisation - Titeln ähnelt.Das Micromanagement soll stark beeinflussbar sein - zu stark,wenn man einigen Forenposts glauben schenken kann.(Zwei Aussagen gegenübergestellt):
Supreme Ruler 2010 scheint dem Screenshots nach zu urteilen nach einem Spielprinzip ala Civ zu laufen. Insofern ist SR2010 sicherlich mehr Spiel als Simulation; offensichtlich scheinen es die entwickler (hoffendlich) es vor allem auf gutes Gameplay zu setzen. Bleibt nur zu hoffen das am ende nicht ein ähnlicher Murks wie bei den beiden Superpowers herauskommt. Warten wir es ab und lassen uns überraschen!


als risikofaktor würde ich das micro sehen.
muss ich all diese "gebäude" selber bauen und verwalten?(ich hab bisher aber nur einen kurzen blick darauf geworfen, und noch keine genauere beschreibung gelesen.)


Ich werde mich überraschen lassen,aber einen großen Pluspunkt hat das Spiel schon jetzt - ein Handbuch :D

www.ImageBanana.net - IMG_0081.JPG

Euer Winter

Mittwoch, 4. März 2009

Schwere...

... Zeiten brechen an für meinen Blog.Aus (mir bis jetzt) unerfindlichen Gründen weigert sich mein Rechner,bei Internetverbindung zu laufen und mag auch keine Grafiken mehr darstellen.Leider habe ich nicht den blassesten Schimmer,woran das liegen könnte,aber solange das anhält kann ich leider nicht mehr für euch tippern.

Ich arbeite fieberhaft an einer Lösung,und hoffe euch bald wieder beliefern zu könne.

Gruß!

Sonntag, 22. Februar 2009

Neues am Horizont

Ja,am Kartenhorizont des RWM gibt es tatsächlich Neuigkeiten zu berichten,sogar dreifache Neuigkeiten.
Zum einen bastelt Mojo gerade an einer 128² - Map die als Thema die Schlacht um Königsberg zum Vorbild hat.Der Erbauer beschreibt die Karte wie folgt:

"Ich baue gerade an einer Map, welches die letzten Kämpfe um Königsberg (März/April 1945) thematisiert. Da ich mich persönlich sehr für das ehemalige Königsberg interessiere werde ich versuchen ein höchstmaß an Detailgenauigkeit sowie historischer Genauigkeit in die Map einfließen zu lassen um einen hohen Grad an Realität zu gewährleisten.
Im Zentrum der Kämpfe wird die Königsberger Altstadt stehen. Häuserkämpfe, Gegenstöße, schwere Rückzugsgefechte und taktische Aufgaben sollen für opitmale Spieltiefe sorgen."

Erste Bilder zu der Karte findet ihr im Forum von Sudden Strike Maps.Ich bin momentan jedoch geteilter Meinung wegen der Map.Einerseits sitzt Mojo mit Hingabe an der Karte und gibt sich Mühe,die Stadt detailliert nachzubauen.Andererseits ist die Größe von 128x128 für die monumentalen Kämpfe die damals stattfanden meiner Meinung nach nicht ausreichend.Allerdings denkt er über eine Portierung auf 256x256 nach - so oder so ist es ein Kandidat für eine gute Map.Ich hoffe schonmal,dass es gut vorangeht und ich bald um Königsberg kämpfen darf!

Bild

Nummer zwei auf der Liste ist eine Map von Tigerkommandant,die sich mit den Kämpfen im Raum Wizebsk im Jahre 1944 beschäftigen wird.Der Spieler wird dabei die Kontrolle über Einheiten der Wehrmacht erhalten,und sich in diversen Gefechtssituationen zu beweisen haben;dies beeinhaltet unter anderem Häuserkampf,Partisanenjagd und Rückzugsgefechte.Der momentane Staus der Karte liegt bei etwa rund 10%,soll aber laut eigenen Angaben bereits mehr als eine Stunde dauern.Die Bilder zu der Karte findet ihr im Thread auf Sudden Strike Maps,eines was mir besonders gut gefallen hat möchte ich allerdings auch hier zeigen:

Bild

Und die dritte Karte stammt von niemand geringerem als -STW- Big Daddy den man seit langem wieder einmal online sieht.Über seine Karte gibt es noch nicht viele Informationen,ausser dass das Script dem von -gehtnix- "Sauerland" ähneln soll,und dass die Map von einem Soldaten im Ostfeldzug handeln soll.Die Map liegt als Testversion bereit und ich spiele sie bereits - weitere Fakten folgen später.

Auch an der Modfront gibt es Neuigkeiten:
Die Arbeit am PWM 2.0 wird doch noch nicht beendet sondern bis zum Release wird nun versucht die letzten Macken und Bugs zu entfernen;danach sieht es mit einer Fortsetzung allerdings eher schlecht aus,doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.Auch für andere Spiele (Sudden Strike 2,Cold War Conflicts) entstehen in letzter Zeit wieder vermehrt Mod,besondere Erwähnung verdient meiner Meinung nach "Ordos Real Mod".Dieser Mod versucht die Konflikte der Gegenwart bzw. nahen Vergangenheit (Post World War II) darzustellen.Bilder sagen jedoch mehr als Worte,darum verweise ich auf folgendes Bild aus'm russ. Forum:


Leider steht bis jetzt noch kein Erscheinungsdatum fest,trotzdem bin ich schon sehr gespannt,wie sich der Mod spielen wird.Nachdem es nun aufgrund eines Programmierfehlers und einer Konzeptänderung zu einer massiveren Verzögerung kommen wird,mache ich nun publik an was ich seit etwa 2 Wochen bastle.Ich bin dabei,den Mapdownload von meinem Blog auf eine externe Seite zu verlegen.Das ganze wird eine simple HTLM-Seite sein,das maximum werden einige PHP-Scrpte,wie z.B. eine Shoutbox sein,damit auch Benutzer mit DSL768 (Grüße an Herrn Safran!) einigermaßen schnell die Seite laden können.

Grüße und einen schönen Restsonntag
Winter

Samstag, 14. Februar 2009

PWM 2.0

Wie ich leider erfahren habe,ist der Pacific Warfare Mod für Sudden Strike: Ressource War leider in seiner Entwicklung gestoppt worden.Die Gründe dafür sind leider noch nicht bekannt,es dürfte allerdings an einem Mangel an Zeit liegen.Laut letzten Berichten war das Projekt relativ kurz vor Erreichen der Version 2.0 gewesen,einige Testversionen waren schon zwischen Testern hin und her gegangen.
Ihr erfahrt natürlich so schnellst möglich mehr!

Jedoch gibt es auch einige gute Nachrichten von der Sudden Strike Front:
Im Moddingbereich tut sich zur Zeit einiges,da massenhaft neue Objekte und Gebäude entstehen und auch an einigen neuen Einheiten gebastelt wird,einige Beispiele (Von Last Soldier,Tovarish u.A.):
www.ImageBanana.net - c47te9wf.pngwww.ImageBanana.net - mkiiiea2.pngwww.ImageBanana.net - ruined_house01.png

Ich muss sagen,dass dadurch die Möglichkeiten der Kartengestaltung (Objektplätze sind soweit ich informiert bin noch massig vorhanden) massiv erhöht werden können.Wenn sich irgendjemand einmal erbarmt und ein Tutorial verfasst denke ich,dass ich auch einen Blick darauf werfen werde!

DAS Projekt geht weiter...

*greets!

Mittwoch, 4. Februar 2009

Webspaceprobleme

Als wenn nicht schon eine Menge Probleme auftauchen würden (angefangen von MySQL Datenbanken bis hin zu nervenden Frauen),so dürfte nun der Hoster meiner Maps (die lagen allesamt beim Freehoster Kilu.de) wie zu etwa derselben Zeit des Vorjahres Opfer eines digitalen Eindringes gewesen sein,da weder die Seite selbst,noch meine Daten verfügbar sind (Stand vom 4.2.2009).Sollte der Zustand anhalten,so werde ich den Hoster wechseln,vielleicht sogar zu einem eigenen Webspace.Ich hoffe trotzdem mein geplantes Projekt bis Mitte Februar online stellen zu können.

Sollten euch auf meiner Seite noch Maps fehlen,egal ob Singleplayer oder Multiplayer,oder Wünsche offen sein,so schreibt mir doch eine kurze Mail an r.iepl@hotmail.com.

In diesem Sinne noch eine beschauliche Restwoche,ich gehe dann mal weitercoden.
Grüße,euer

Winter

Montag, 2. Februar 2009

Neues im Februar ...

Der Februar bringt mir endlich den heiss ersehnten Urlaub und zwei Neuerungen für die Blogbesucher.Zum einen bin ich nun auch unter der Adresse:

"www.strikerperience.de.vu"

zu erreichen,und zum zweiten wird die Linkliste mit den Mapdownloads bald verschwinden,denn diese werden ab Mitte/Ende Februar woanders zu finden sein - wo genau,verrate ich (noch) nicht.
An Themen kann ich euch die Ankündigung eines neuen Schemas für den Real Combat Mod 2.7 verraten und ein Interview mit dessen Machern sowie möglicherweise einen Deutschpatch für Evropa 2015.

In diesem Sinne,bleibt mir treu,euer

Winter

Mittwoch, 28. Januar 2009

Ein neues Opfer

Ich konnte heute einen neuen General gewinnen,der sich an die Sudden Strike Front wagen würde.Das ganze entstand aus Langeweile während des Unterrichts,und ich hatte durch Zufall meine Sudden Strike CD im Gepäck,hab die kurzerhand mal rübergereicht und nach etwa 5 Minuten hab ich dann im LAN ein Game eröffnet,auf einer Karte die beim Standardspiel dabei gewesen war.Auf der einen Seite der Karte lag ein Dorf,Ackerland und ein Zugang zu einer Wasserfläche während sich auf der anderen Seite Felsen und Hügel tummelten.Der Spieler welcher in dem kleinen Dorf startete hatte die Aufgabe,mit Panzern und Infanterie,den Spieler auszuschalten der sich in den Hügeln mit massig Geschützen und etwas Infanterie verschanzt hatte.Ich hatte Glück und bekam die Seite des Verteidigers,was mir meine Aufgabe erleichterte,da ich als Angreifer nicht tauge.Nach einer kurzen Erklärung,was er zu tun hätte und wie das System mit den Zeppelinen funktionierte drückte ich auf "Start",und das Spiel begann.

Wir starteten jeweils mit einem Kleinfahrzeug,ich mit einem Kübelwagen,mein Kumpel mit einem GAZ 67,welche mit 3 Scharfschützen beladen waren.Auf der Karte gab es nur zwei Zeppeline,auf jeder Kartenseite einen und so war diese obligatorische Anfangsaufgabe rasch erledigt.Zwei der Scharfschützen postierte ich an taktisch günstigen Positionen um eventuelle Späheinheiten auszuschalten,der dritte nahm den Zeppelin ein.Nach zwei kurzen Minuten war der Zeppelin erobert und meine Verstärkung traf ein,Hauptsächlich 75mm Panzerabwehrkanonen und Versorger sowie etwa 50 Mann der Infanterie.Da meine Truppen verglichen mit der Abwehrlinie unterbesetzt waren bezog ich drei Kernstellungen die von einer Postenkette aus Flakwagen verbunden waren.Mein Kumpel war mit der Masse der Einheiten überfordert,sodass ich ihm half,seine Einheiten in den Griff zu bekommen.(Erklärung der Einheiten,Vergleiche mit meinen,et cetera).Nachdem er Angriffspositionen bezogen hatte und gerade dabei war einen Plan auszuarbeiten begann ich meine beiden 280mm Geschütze auf ihn einzuschiessen,was ihn in Panik geraten ließ.Er zog einen Großteil seiner Einheiten nach Osten,wobei er mit den Flanken seiner Armeegruppe in Sicht- und Reichweite meiner vordersten Stellung kam,und meine Geschütze das Feuer aus allen Rohren eröffneten.Diese Kanonade kostete ihn allerdings weniger als ich gedacht hatte.Etwa 3 - 4 Panzer,zwei Versorger und ein beladener LKW gingen in Flammen auf,ein weiterer KVII konnte bewegungsunfähig und in Folge in Brand geschossen werden.Als er nach einer halben Minute diesen Zwischenfall bemerkte und seine Kolonnen ausser Reichweite zog kommentierte er lachend "Du Sau".
Doch mein nächster Streich folgte sofort,als ich einen Aufklärer schickte,der mir die Position seiner Panzer verriet,die in kleinen Pulks auf den Angriffsbefehl warteten.Zwei herbeigerufene Sturzkampfbomver sprengten sechs von ihnen in die Luft,ohne dass er sich wehren konnte,da ihm keinerlei Luftabwehr zur Verfügung stand.Dies war der Moment bei dem viele Spieler die Nerven verlieren und wutentbrannt angreifen,wobei sie ohne jede Taktik Unmengen an Einheiten verlieren.Doch mein Freund blieb ruhig,und ich lies einen Stosstrupp vorrücken,um seinen Zeppelin einzunehmen.Dies gelang mir nach einem kurzen Gefecht mit seinen Offizieren,und durch die Einnahme kam ein wahrer Schwall an Verstärkungen,darunter mehrere Königstiger.Währenddessen hatte er mit drei Landungsbooten einen Landungsversuch gestartet,der ihm an meiner unbewachten Flanke gelang.Ich verlegte alle Reserven an diese neue Front und konnte diesen Vorstoss locker überrennen,entschied mich dazu,nachzustossen.Ich überrannte seine vordersten Linien und nach einem kurzen aber heftigen Panzergefecht mit seinen letzten Truppenresten eroberte ich seinen Zeppelin,und er musste aufgeben.Die Gesamtdauer des Gefechtes war in etwa 45 Minuten,und jede einzelne davon spaßig.

Fazit:
Das ganze werden wir sicher wiederholen,da es einfach spaßig war sich gegenüber zu sitzen und die Empörung des Gegners mitzubekommen.Vielleicht kann ich meinen Kumpel ja ganz bekehren ;)

Freitag, 23. Januar 2009

Vorstoss ..


... gen Osten,zäh aber unaufhaltsam schreiten meine Angriffe im Osten fort,immer wieder schwer behindert durch Hinhaltetaktik des Russen (Prüfungen) und schweren,nahezu unmenschlichen Bedingungen für unsere Grenadiere (Krankheit und Umzugsstress),doch wir geben niemals auf.



Nach kurzem,aber zähem ringen konnte ich die Stadt einnehmen,verlor dabei zwei Panzer durch Flammenwerfereinwirkung und ein weiterer wurde durch eine Granate eines T34 schwer beschädigt.Und genau diese beiden T34,die plötzlich auftauchten,ließen mir eiskalte Schauer den Rücken herunterlaufen - ich hatte nichts in Reichweite,was einen solchen Panzer auch nur ärgern könnte,und meine Artillerie war zu ungenau,um etwas auszurichten.Also warf ich meine Infanterie nach vorne,um den Koloss aufzuhalten,bis meine Sturmgeschütze eingetroffen waren um sie zu zerlegen.Und wie durch ein Wunder fiel der erste einer Haftmine zum Opfer,die ein tapferer Sturmmann der Waffen - SS anbringen konnte,bevor ihn eine Maschinengewehrkugel tötete.Der zweite T34 wurde von meinen Flammenwerfern gegrillt,und konnte so erbeutet werden.Die Besatzung stellte die Reste meines Panzer III die nach ihrem Abschuss und dem Tod eines Kameraden auf Rache brannten.

Während des Kampfes um die Stadt brachen einige Truppen an der rechten Flanke durch und begannen eine Einkreisung des Gegners.
www.ImageBanana.net - MWSnap005.jpgwww.ImageBanana.net - MWSnap006.jpg

Gleichzeitig konnte eine dritte Gruppe den Kampf gegen massierte polnische Kräfte an der linken Seite der Stadt aufnehmen,um die vollständige Vernichtung zweier Armeen zu beenden und den Polenfeldzug siegreich abzuschliessen.Diese Kampfgruppe beinhaltete mehrere Panzer IV,dazu Artillerie- und Luftunterstützung,um mit den massierten Geschützen fertig zu werden.

www.ImageBanana.net - MWSnap004.jpgwww.ImageBanana.net - MWSnap007.jpg

Nachdem ich von vorne den Angriff gestartet hatte und sich die gegnerischen Panzer somit meinen Haupttruppen zugewandt hatten nahm ich diese von hinten in die Zange und konnte sie somit mühelos zerstören und die restlichen Kräfte der Polen aufreiben,doch die nächste Hiobsbotschaft kam ...

Samstag, 17. Januar 2009

Ein Blick gen Osten ...

Ich strebe nach neuem Raum - und zwar ostwärts,denn ich habe etwas in den Mapthreads von Sudden Strike Maps gegraben,und bin auf eine Map von testicle gestossen,die den ganzen Ostfeldzug von 1939 bis 1945 beinhalten soll.Etwas skeptisch machte ich mich also auf gen Polen,welches im Morgengrauen des ersten September 1939 still und friedlich dalag...

Ich übernahm einen unbenannten Truppenteil und begann mein Spiel wie jede andere Partie - mit dem Überprüfen der Bestände.Im Süden,nahe bzw. in einem alten Fabrikgelände,hatte ich mehrere leichte Panzer des Typs I,35(t),und diverse gepanzerte Spähwagen.Diese konnten auf die Unterstützung mehrerer Infanteriezüge,drei Sturmgeschütze und zwei Artilleriebatterien zälen.Hierbei merkt man schon die historische Unkorrektheit,denn seit wann gab es 1939 Panzerfäuste und Sturmgeschütze ?? Aber gut,dazu später mehr.Ich wandte meinen Blick zu meiner nordlichen "Stellung" ein zusammengewürfelter Haufen aus Infanterie mit zwei leichten Flugabwehrkanonen,der vorerst einmal defensiv bleiben sollte.Mit der südlichen Kampfgruppe sollte ich den vorausliegenden Ortskern einnehmen,was jedoch nur frontal erlaubt war,da die Linke Flanke von starken polnischen Verbänden gedeckt war und die rechte Flanke ... nunja,über die wurde nicht gesprochen,aber da die Stadt eine Insel war,zugänglich durch 4 Brücken,war der Frontalweg sowieso der einfachste - wobei,wenn ich nachdenke,fällt mir keine polnische Stadt ein die von einem Fluss ohne Zufluss umgeben ist,zugänglich nur über 4 Brücken ...

Wie dem auch sei,durch mein Artilleriekontigent lies ich den Tanz um die Stadt eröffnen,und feuerte erstmal hinein,was das Zeug hielt.Mein schweres Infantriegeschütz auf einer Panzer I - Lafette zerlegte gekonnt die sichtbaren Häsuer und eine leichte Panzerabwehrkanonen,die da einfach so rumstand,ohne Besatzung.Nach etwa zehn Minuten lies ich einen Stosstrupp,bestehend aus Panzer III mit etwas Infanterie übersetzen,und konnte mich ohne Probleme oder Gegenwehr übersetzen.Als der Brückenkopf gesichert und die umliegende Gegend gesäubert war (ein Unterfangen das wenig Zeit und noch weniger Verluste forderte,da keine Einheiten in Sicht waren) lies ich die leichten Geschütze nachziehen,um ihre Reichweite zu erhöhen,und verlegte mein Trommelfeuer auf die hinteren Stadtbezirke,auf heftigere Gefechte hoffend ...

Donnerstag, 8. Januar 2009

2009...

... bringt mir bis dato nur eine Menge Stress,und ich muss mich bei meinen Lesern entschuldigen,dass kein neuer Lesestoff kommt,aber ich bring es im Moment einfach nicht auf die Reihe,etwas zu schreiben was auch jemand lesen will.Während den Feiertagen hat sich in meinem privaten Umfeld einiges - nicht immer zum positiven - verändert,und auch der Schulstress ist jetzt vor dem Semesterschluss noch einmal sehr lustig - hat eigentlich jemand erwähnt,wie sehr Biologie für'n Ar....

Ich hoffe,dass schnellstmöglich in den Griff zu bekommen,schlimmstenfalls muss ich bis Februar eine Zwangspause einlegen - aber egal wie es kommt,ihr erfahrt es hier.
Ich bedanke mich auf jeden Fall für die Leser,die mir die Treue halten und mir den Mut geben,den ich im Moment brauche.

Grüße!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Ausblick...

... auf die nächste Zeit.Ich konnte es trotz dem Weihnachtsfeste nicht lassen und habe weitergekämpft.Ich plane ein kurzes Review zu "Far Cry II",auch wenn es nicht ganz der Kategorie Strategie entspricht - aber diese Bombastgrafik muss einfach gewürdigt werden.Weiteres werde ich einen Blick auf "Evropa 2015",das "Sudden Strike der Moderne" aus Russland werfen,den RCM 2.7 auf Herz und Nieren prüfen und vielleicht ein kleines Interview machen.Das alles wird sich im Laufe der nächsten Wochen abspielen,also schaut doch hier und da mal rein - es lohnt sich unter Garantie :)

Greets und weiterhin frohe Festtage!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Weihnachten...

...ist da,und ich werde die Festtage zum genüsslichen Entspannen und erholen nutzen,sowie als Testzeit für meine Geschenke.Somit herrscht hier nun einige Tage Ruhe,und ich wünsche allen,die dies lesen schöne Feiertage,ruhige Zeiten und ein bisschen Pause vom Schlachtengetümmel.


Greets!

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Afrika und Weihnachten ...

So,nach wiederum langer,schulisch bedingter Pause melde ich mich zurück – mit Neuigkeiten und Rückschlägen.Mein Laptop hat es nun endlich geschafft,einzutreffen,sodass ich nun wieder in der Lage bin,mich an die Sudden-Strike-Front zu wagen ... doch mir fehlt irgendwie die Lust.Auch wenn mich einige dafür steinigen werden,aber jedes Mal,wenn ich Sudden Strike starte,vergeht’s mir gleich wieder.Es würde auch wenig Sinn machen,einen Artikel unter Selbstzwang zu verfassen,also wende ich mich diesmal dem „Konsorten“ in meinem Namen zu und begebe mich nach Afrika – genauer gesagt in das Spiel „Combat Mission 3 : Afrika Corps“.

Wer die Combat Mission Serie nicht kennen sollte,bekommt hier eine kurze Beschreibung,die es meiner Meinung nach exakt auf den Punkt trifft – Man kombiniere magere Grafik mit Realismus und nervenaufreibenden Gefechten,et voila – man hat einen Teil der Combat Mission Serie.

Leider ist die Fangemeinde im Internet im Laufe der Jahre stark geschrumpft,aber mit dem neuesten Teil,“Shock Force“,versucht man wieder Anhänger,neue und alte Hasen,zu ködern.

Doch zurück zu mir und meinem Ausflug nach Afrika.Ich wählte ein Szenario,welches sich „Kampf der Giganten“ nannte und von einem Panzertreffen in der lybischen Wüste handelte.Die 900 Punkte,welche die Einheiten kosteten waren auf der italienischen Seite,welche ich übernahm,in mehrere Panzer des Typs M13/40 investiert,die auf britische Crusader trafen.

Die Karte war ein Quadrat aus mehreren Sandhügeln,die ich taktisch ausnutzte,indem ich zwei Panzer an die linke Flanke,zwei an die rechte,und den Rest durch die Mitte vorstossen lies.Die britschen Panzer waren mir in ihrer Anzahl überlegen,hatten jedoch mit einer schwächeren Panzerung und Waffe zu kämpfen.Nach einigen Zügen des Vorrückens kam es auf einer Distanz von 800 Meter zum ersten Schusswechsel der nur wenige Minuten dauerte und auf beiden Seiten jeweils einen Abschuss zur Folge hatte – was mich härter traf,da meine Tanks ja in der Unterzahl waren.

www.ImageBanana.net - Screen1.jpgwww.ImageBanana.net - Screen2.jpg

Ich plante,alle meine Tanks gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen angreifen zu lassen,um die KI zu verwirren und den Abschuss meiner Truppen zu erschweren – doch der Plan misslang gründlich.Binnen eines Zuges wurde meine komplette rechte Flanke unter einem Hagel von Zweipfündergeschossen auseinandergenommen.Alleine der Panzer des Zugkommandanten bekam an die 10 Treffer ab,und musste aufgegeben werden.Also setzte ich die Hoffnung auf die linke Flanke unter Leutnant Andreotti und seinen Panzern.Während die Briten sich neu formierten fuhr ich rasch auf einen Hügel,gab vier Schüsse ab und zog mich zurück.Ein Panzer ging in Flammen auf,da sein Munitionsvorrat von einer Granate getroffen wurde,ein zweiter erhielt einen Kettentreffer und war somit bewegungsunfähig.Als ich das ganze im nächsten Zug wieder versuchte,reagierten die Briten schneller und das war mein Untergang;oder besser gesagt der meiner Panzer.Erneut verlor ich drei Panzer im Geschosshagel,nur Leutnant Andreotti überlebte den Beschuss und konnte sich zurückziehen.Mir blieben drei Panzer gegen fast das vierfache.Also tat ich das einzig mögliche,ich wechselte in die Defensive und grub mich in dem Zieldorf ein,erwartete den Angriff.Ein weiterer Panzer,den ich übersehen hatte verstärkte meine Linien,sodass ich angespannt den allierten Angriff erwartete.Und er kam,verbunden mit unvorstellbarem Pech meinerseits.Jeder einzelne Schuss meiner Geschütze ging daneben,während die Briten eine grausame Treffsicherheit und Durchschlagskraft hatten.

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Nach vier Zügen erbittertstem Widerstand musste ich aufgeben – wie so oft während dem Spielen dieses Titels.Ich entschloss mich,Revanche zu spielen ... doch davon ein andermal!

Montag, 8. Dezember 2008

Neues ...

So,habe heute mal zwei kleine Änderungen zu vermelden.
Zum einen habe ich dank "Schneefuchs" einen neuen Header eingebaut,der graphisch um einiges besser ist als der alte - DANKE an dieser Stelle.

Zum anderen gibt es eine neue Map zum Download,zu finden rechts unten.
Ich hoffe,bald wieder vom RWM posten zu können,wenn mein laptop dann endlich eintrifft.

In diesem Sinne,frohen Restabend ;-)

Sonntag, 7. Dezember 2008

Noch immer...

...kein neuer Laptop.Nachdem das Ursprungsexemplar aufgrund von Transportschäden wieder retour geschickt wurde,muss ich nun noch immer warten - und somit auch neue Artikel vom RWM.In der [mehr als trockenen] Pause habe ich "Great Battles of World War II:Stalingrad" getestet,meine Erlebnisse könnt ihr im folgenden Artikel lesen!



Das Spiel,dass wie die meisten dieser Sparte auf der Blitzkrieg I Engine basiert,ist hier in Österreich mehr als schwer zu bekommen,da die Auflage nur sehr gering war/ist.Nach längerem suchen konnte ich das Spiel dann um knapp 5 Euronen bei einem Gebrauchtspieleladen erwerben [Der Verkäufer hat mich angesehen als wäre ich vom Mars,als ich nicht nach GTA 4 gefragt habe]

Die Installation erfolgte flugs und ohne sonderliche Probleme,und so konnte ich mich gleich flugs ins Geschehen werfen.Das Menü war inszeniert wie in jedem anderem Spiel dieser Art,und so wählte ich ohne Umwege die deutsche Kampagne,die als Einsteigerkampagne empfohlen wurde.Nach einer kurzen,mageren Textsequenz landete ich bei der Heeresgruppe Süd,welche sich auf dem Weg Richtung "Stalingrad,der Stadt an der russischen Lebensader - der Wolga" befand.
Mein erster Auftrag lautete einen russischen General zu töten und eine Batterie russischer "Höllenmaschinen" [BM-16-Raketenwerfer] auszuschalten.Meine Truppen bestanden aus einigen Panzern mit Infanterie als Schutz.
www.ImageBanana.net - 9608_large.jpegwww.ImageBanana.net - 9607_large.jpeg

Nagut,der russische General fiel meinen Scharfschützen ohne Probleme zum Opfer,sodass ich rasch begann,mit meinen Panzern auf die Raketenwerfer vorzurücken,und als ich die erste Stellung erreichte,ging die Kaskade auch schon los...

Also Quickload und das ganze von vorne.Solche Situation habe ich im Spielverlauf öfters erlebt,da es auf dem einfachsten und mittleren Schwierigkeitsgrad deutlich unterfordernd,dafür auf dem schwersten unspielbar ist [Punktgenaue Artillerie und "Überpanzer" des Gegners].Doch ich lies mich nicht entmutigen und stellte den Schwierigkeitsgrad auf "Mittel",um die Mission zu beenden.Die nächsten paar Missionen waren wieder Standardkost,das bedeutet:
  • Kovois überfallen / bewachen
  • Artilleriestellungen zerstören / beschützen
  • Stellungen einnehmen / halten
Eben alles,was ein Spiel in die Länge ziehen kann.Einziger Lichtblick war eine 5-Minuten Mission in der man zwei "Sture Emil" bei einer Verteidigung kommandiert.
Ich wollte das ganze oft einfach hinschmeissen und deinstallieren,da es mich einfach langweilte.Doch ich wollte durchhalten um die Stadt selbst zu sehen - und es lohnte sich.
Egal was davor war,die Kämpfe in den Vororten von Stalingrad waren,sowohl atmosphärisch als auch spielerisch eine Augenweide - und Herausforderung.War ich es in der Steppe gewohnt,meine Panzer als Sturmkeil einzusetzen,so war jetzt die Infanterie der Teil,welcher am meisten zu kämpfen hatte [Nur als Hinweis am Rande - stürmst du mit Panzern vor,verlierst du sie schneller als dir hören und sehen vergehen].Nicht mehr Panzer und Geschütze sondern Infanterie mit Granaten und Werfern waren jetzt diejenigen,die am meisten Schaden anrichteten.Alleine der Kampf um die Vorstädte [etwa 5 Missionen] kostete mich 3,4 Stunden.
Die Kämpfe in der Stadt selbst waren noch intensiver,jedoch konnte ich nun meine Panzer wieder einsetzen,und so ging es wieder zügiger voran.Traurig jedoch ist,dass sich nach anfänglicher Begeisterung wieder der gewohnte Trott [Artillerie - Panzer - Infantrie - Munition nachladen - von vorne] einstellte,welcher sich auch in der russischen Kampagne nicht änderte.

Mein Fazit:Ein durchaus interessantes Spiel für Hardcoreblitzkriegfanatiker mit hohem Frustfaktor.Der Rest sollte doch die Finger davon lassen --> Befriedigend [3]

Freitag, 28. November 2008

World War I:1914 - 1918:Grabenkrieg in Europa

World War I:1914 - 1918:Grabenkrieg in Europa

"Nunja,alleine der Name ist schon lang,ob sich dahinter wohl ein gutes Spiel verbirgt..." dies waren in etwa die Worte die ich im Kopf hatte als ich mir das Spiel holte.
Zur Information:
Es ist ein Echtzeitstrategiespiel basierend auf der Blitzkrieg 1 Engine mit dem Hintergrund des 1.Weltkriegs.Man übernimmt die Kontrolle über die Truppen der Achsenmächte [Deutschland und Österreich - Ungarn] und der Triple - Entente [Frankreich,Großbritannien,Russland und im weiteren Spielverlauf auch Amerika] und führt einige der bekanntesten Schlachten dieses Konflikts - man kommt zu Orten wie Verdun,Przemysl,Tannenberg und an die Somme.
Ich installiere das Spiel also und starte es unter Vista [Ist ein älteres Spiel,und daher eine Seltenheit] fehlerfrei,kann direkt die Kampagnen anwählen.Da ich eine Blitzkriegähnliche Einstiegsmission erwarte,springe ich stattdessen lieber zu den einzelnen Missionen - wovon es genau 4 gibt,etwas mager also,aber was solls.Ich klicke auf "Start" und der gewohnte Briefingbildschirm poppt mir entgegen - ich fühle mich heimelig.Soso,ich soll also mit russischen Truppen die Deutschen zurückdrängen und zuallererst eine Brücke einnehmen und von Minen säubern.Na dann,mal auf in die Schlacht!

Die Ladezeiten sind gewohnt kurz,und das obwohl mein Rechner auch nicht mehr ganz der neueste ist.Die Grafik ist zwar etwas detailarm,versprüht aber einen gewissen Charme,wie eine Modellanlage wirken die Dörfer und Truppen,und wo sind meine Panzer...?
Da wir uns ja im Jahre 1917 befinden gibt es "Panzer" in dem Sinne nicht.Neben meinen 5 Infanteriezügen sowie drei Geschützen habe ich nur einen einzigen Panzerwagen mit zwei Maschinengewehren,und der knatterte wie ein Gichtkranker Opa...



Nun gut,ich lud also die Geschütze ab und bereitete mich auf das bei der Blitzkriegserie obligatorische Sperrfeuer vor,als ich von meinen Artilleristen die Meldung bekam,die angegebenen Sperrfeuerziele seien ausser Reichweite.Ich wunderte mich erstmal,da ich doch recht nahe an der Front dran war,aber zog meine Geschütze näher an den Gegner heran,immer eine Schutzlinie aus Schützen davor.Erst als ich sehr [!] nahe kam,konnte ich mein Sperrfeuer eröffnen und so die wenigen Brückenwachen vernichten.Die Brücke säuberte ich rasch von Minen und ein Zug meiner Truppen setzte rasch über um die Stellungen auf der anderen Flussseite zu sichern.Mein Panzerwagen rückte mit der Kavallerie im Rücken nach und ich grub mich ein,mit Gegenangriffen rechnend.Doch stattdessen kamen neue Befehle,ich sollte ein vorausliegendes Dorf angreifen und säubern.Ich begann meinen Angriff mit dem Durchkämmen der umliegenden Wälder durch meinen Panzerwagen mit Infantrieunterstützung.Und ich konnte tatsächlich zwei gegnerische Späheinheiten entdecken und vernichten - dass war es dann mit seiner Sicht.



Es folgte das typische im 1.Weltkrieg,ein Artilleriesperrfeuer aus allen Rohren,inklusive meiner 76,2 mm Feldkanonen,die ich einmal knapp vor der Vernichtung bewahren musste.Als alle in Sicht gewesenen Einheiten zerstört waren,begann ich einzurücken.Meine vorpreschende Kavallerieabteilung geriet in das Feuer eines MG 08/15 welches in einem Vorgarten postiert war und meiner Kaskade entgangen zu sein schien.Ich konnte das MG schliesslich überwältigen,der einzig überlebende Reiter wurde vom Kampfgeschehen entfernt.Von nun an ging ich vorsichtiger vor,doch trotzdem wurde ich in teilweise heftige Kämpfe von Hütte zu Hütte verwickelt,in deren Verlauf mein Panzerwagen verlorenging und ein Infanteriezug von einer eigenen Granate getroffen wurde.Trotzdem konnte ich den Gegner werfen,und bekam die Siegesmeldung zu Gesicht.Das bekannte Erfolgsgefühl stellte sich ein...
Wenn man eine wirkliche [!] Innovation erwartet,so sollte man die Finger von dem Spiel lassen,da das Prinzip - wie eigentlich immer - das gleiche ist.Reizen einen jedoch Kämfe ohne permanenten Panzerdruck und Luftkämpfe,in einer idyllischen Modellbaugrafik,so kann ich das Spiel jedem nur wärmstens empfehlen.

Im weiteren Anhang bedanke ich mich bei "Zocker" [Der ja allen bekannt sein dürfte ;-)] für sein Kommentar,er hat es genau getroffen - eine Woche Auszeit,bzw. länger da mein Laptop immer noch nicht zurück ist,tut mir wirklich gut (-:

Sonntag, 23. November 2008

Auszeit

Ich muss leider eine etwa einwöchige Auszeit von Sudden Strike und dem Blog nehmen,da mein Laptop eingegangen ist und der Ersatz erst in einer bis eineinhalb Wochen eintrifft und ich somit bis dahin weder spielen noch schreiben kann.

Ich hoffe auf euer Verständnis und freue mich auf's Wiederlesen ;)

Dienstag, 18. November 2008

[RWM 6.71] Die 78. Infanterie und Sturmdivision #2

Eine gute Nachricht für alle,die auf Screenshots von der Map warten,ich habe seit gestern Abend die Erlaubnis welche zu veröffentlichen,ich wünsche also viel Spaß beim nun auch optischen Genuss des Artikels:

Nachdem ich gestern in schweren Abwehrkämpfen gestanden bin konnte ich diese nun gewinnen,und über das Schlachtfeld senkte sich Ruhe,da die gegnerischen Wellen abgeebbt waren.Als ich meine Munitionsfahrzeuge an die Front beorderte und meine erschöpften Truppen soweit als möglich durch die Reserven ersetzte traf es mich wie eine Bombe - eine ganze Panzerjägerabteilung war eingetroffen,und ich hatte es noch nicht einmal bemerkt!Die Verstärkungstruppen,vor allem Panzerjäger und 88mm PaKs, wurden sofort gleichmäßig auf die Frontlinie verteilt,mit besonderem Augenmerk auf meinen Nordöstlichen Waldstützpunkt,der direktes Schussfeld auf die Angriffslinie des Gegners hatte.

Die Verluste nach dem ersten Angriff waren schlimmer als ich gehofft hatte,an die 30 Mann,mehrere Panzerfahrzeuge und drei Geschütze,letztere aufgrund der verfluchten Granatwerfer des Russen,waren zerstört oder würden eine lange Reparatur brauchen.Doch auf der Gegenseite fiel das Bild kaum besser aus,die Zahl jedoch ist nahezu unschätzbar.
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Die Front hatte aufgrund der doch recht starken Verstärkung nicht darunter zu leiden.Ich wagte das Risiko und erwartete einen Angriff auf den selben 3 Wegen - Wald,Feld,Bahngleise.Somit legte ich den Truppenschwerpunkt entsprechend auf diese Positionen,mit Erfolg.Der nächste russische Angriff kam innerhalb von Minuten und wurde von einem disziplinierten Sperrfeuer begrüsst.Die Verluste nahmen zu,und kein Gegner konnte sich meiner Hauptkampflinie auf Granatenwurfdistanz nähern.
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Nachdem die Kämpfe erneut abgeschlossen waren,war ich erfreut über die geringe Verlustbilanz auf meiner Seite - drei tote Landser auf circa 50 Russen sowie deren Panzerfahrzeuge.Ich warte nun seit einigen Minuten auf Befehle,aber wie es so schön heisst - "Im Osten Nichts Neues"

Montag, 17. November 2008

[RWM 6.71] Die 78. Infanterie und Sturmdivision

Eine der ersten wirklichen Singleplayermissionen für RWM 6.71 ist nun in meine Hände gelangt (ein Bug hatte einen bisherigen Test verhindert) und ich darf euch den ersten deutschen Bericht über die Kämpfe an der Ostfront liefern.Gleich vorneweg möchte ich sagen,dass ich einerseits dem Ersteller der Map,tomic,ein großes Lob und Dank aussprechen möchte und auch bekanntgeben,dass es keine Screenshots geben wird,solange ich nicht seine Erlaubniss dazu bekommen.

Die Map beginnt mit einem kurzen Briefing und einem Lagebericht.Ich soll einen Bahnhof halten,damit ein Munitionszug für unsere Verbände durchrollen kann.Nun gut,dann mal munter frisch ans Werk.Das Regiment hatte schon vorbereitete Stellungen bezogen und durch eine Kampfgruppe verstärkt war ich nun rasch bereit,den Iwan zu empfangen,falls er einen Angriff wagen sollte.Ich vergas in all dem Trubel jedoch,das Gelände zu beachten,und musste meine Verteidigung komplett umstellen.

Meine Nordfront war quasi vollständig in einem Wald und ich nutzte dies,um meine Einheiten zu tarnen und zu verbergen.Hier waren etwa 50 Mann (teilweise in Bunkern) sowie 3x 88mm FlAk und mehrere leichte 20mm Geschütze postiert.Die Südwestfront,vor dem Banhnhof waren mit mehreren Panzerfahrzeugen und leichten Geschützen gedeckt,die von leichten Einheiten in erhöhten Stellungen unterstützt wurden - hier erwartete ich den Hauptangriff der Russeninfanterie.Der Nordosten bereitete mir am Meisten Kopfzerbrechen,denn das Terrain war reiner Waldboden,ohne Sichtlinien und ohne Deckung.Hier waren an die 100 Mann aller Waffengattungen platziert,denn ich rechnete mit starken Kämpfen - und Verlusten.

Nach einer kurzen Wartezeit kam die Meldung,dass der Iwan mit einer Streitkraft in Brigadestärke hierher unterwegs wäre,um mich zu überrennen.Es würde einige Stunden dauern die Hauptschlagkraft der Division heranzuführen,und so musste ich wohl mit dem Vorlieb nehmen was ich besaß,um meinen Auftrag zu erfüllen - überleben.Ich nahm einige letzte Änderungen an meiner Aufstellung vor,als auch schon die ersten Infanteristen über die Bahngleise und einen verrotteten alten Bauernhof einen Angriff versuchten,der jedoch unter starkem FlaKfeuer meiner erhöhten Stellungen verging.Doch trotz meiner Erwartungen einer Ruhepause (wie es die Meisten Scripter machen) entspannte ich mich,als plötzlich eine Linie aus russischen Schützen auf mich zurannte.Ich zog hastig alle Versorger zurück und gab erneut den Feuerbefehl.Maschinengewehre,Gewehre und Geschütze heizten dem Russen ordentlich ein,und dieser Angriff wurde gebremst,jedoch kam es an der vordersten Linie zu Nahkämpfen,die fast 15 Minuten andauerten.Währenddessen begann heftiger Beschuss aus leichten Granatwerfern des Kalibers 60 mm,der seine Opfer forderte.Als wären diese Kämpfe noch nicht genug begann ein weiterer Angriff an meiner Nordfront,der sich zu einem Feuergefecht auf große Distanz entwickelte...