Mittwoch, 28. Januar 2009
Ein neues Opfer
Wir starteten jeweils mit einem Kleinfahrzeug,ich mit einem Kübelwagen,mein Kumpel mit einem GAZ 67,welche mit 3 Scharfschützen beladen waren.Auf der Karte gab es nur zwei Zeppeline,auf jeder Kartenseite einen und so war diese obligatorische Anfangsaufgabe rasch erledigt.Zwei der Scharfschützen postierte ich an taktisch günstigen Positionen um eventuelle Späheinheiten auszuschalten,der dritte nahm den Zeppelin ein.Nach zwei kurzen Minuten war der Zeppelin erobert und meine Verstärkung traf ein,Hauptsächlich 75mm Panzerabwehrkanonen und Versorger sowie etwa 50 Mann der Infanterie.Da meine Truppen verglichen mit der Abwehrlinie unterbesetzt waren bezog ich drei Kernstellungen die von einer Postenkette aus Flakwagen verbunden waren.Mein Kumpel war mit der Masse der Einheiten überfordert,sodass ich ihm half,seine Einheiten in den Griff zu bekommen.(Erklärung der Einheiten,Vergleiche mit meinen,et cetera).Nachdem er Angriffspositionen bezogen hatte und gerade dabei war einen Plan auszuarbeiten begann ich meine beiden 280mm Geschütze auf ihn einzuschiessen,was ihn in Panik geraten ließ.Er zog einen Großteil seiner Einheiten nach Osten,wobei er mit den Flanken seiner Armeegruppe in Sicht- und Reichweite meiner vordersten Stellung kam,und meine Geschütze das Feuer aus allen Rohren eröffneten.Diese Kanonade kostete ihn allerdings weniger als ich gedacht hatte.Etwa 3 - 4 Panzer,zwei Versorger und ein beladener LKW gingen in Flammen auf,ein weiterer KVII konnte bewegungsunfähig und in Folge in Brand geschossen werden.Als er nach einer halben Minute diesen Zwischenfall bemerkte und seine Kolonnen ausser Reichweite zog kommentierte er lachend "Du Sau".
Doch mein nächster Streich folgte sofort,als ich einen Aufklärer schickte,der mir die Position seiner Panzer verriet,die in kleinen Pulks auf den Angriffsbefehl warteten.Zwei herbeigerufene Sturzkampfbomver sprengten sechs von ihnen in die Luft,ohne dass er sich wehren konnte,da ihm keinerlei Luftabwehr zur Verfügung stand.Dies war der Moment bei dem viele Spieler die Nerven verlieren und wutentbrannt angreifen,wobei sie ohne jede Taktik Unmengen an Einheiten verlieren.Doch mein Freund blieb ruhig,und ich lies einen Stosstrupp vorrücken,um seinen Zeppelin einzunehmen.Dies gelang mir nach einem kurzen Gefecht mit seinen Offizieren,und durch die Einnahme kam ein wahrer Schwall an Verstärkungen,darunter mehrere Königstiger.Währenddessen hatte er mit drei Landungsbooten einen Landungsversuch gestartet,der ihm an meiner unbewachten Flanke gelang.Ich verlegte alle Reserven an diese neue Front und konnte diesen Vorstoss locker überrennen,entschied mich dazu,nachzustossen.Ich überrannte seine vordersten Linien und nach einem kurzen aber heftigen Panzergefecht mit seinen letzten Truppenresten eroberte ich seinen Zeppelin,und er musste aufgeben.Die Gesamtdauer des Gefechtes war in etwa 45 Minuten,und jede einzelne davon spaßig.
Fazit:
Das ganze werden wir sicher wiederholen,da es einfach spaßig war sich gegenüber zu sitzen und die Empörung des Gegners mitzubekommen.Vielleicht kann ich meinen Kumpel ja ganz bekehren ;)
Freitag, 23. Januar 2009
Vorstoss ..
... gen Osten,zäh aber unaufhaltsam schreiten meine Angriffe im Osten fort,immer wieder schwer behindert durch Hinhaltetaktik des Russen (Prüfungen) und schweren,nahezu unmenschlichen Bedingungen für unsere Grenadiere (Krankheit und Umzugsstress),doch wir geben niemals auf.
Nach kurzem,aber zähem ringen konnte ich die Stadt einnehmen,verlor dabei zwei Panzer durch Flammenwerfereinwirkung und ein weiterer wurde durch eine Granate eines T34 schwer beschädigt.Und genau diese beiden T34,die plötzlich auftauchten,ließen mir eiskalte Schauer den Rücken herunterlaufen - ich hatte nichts in Reichweite,was einen solchen Panzer auch nur ärgern könnte,und meine Artillerie war zu ungenau,um etwas auszurichten.Also warf ich meine Infanterie nach vorne,um den Koloss aufzuhalten,bis meine Sturmgeschütze eingetroffen waren um sie zu zerlegen.Und wie durch ein Wunder fiel der erste einer Haftmine zum Opfer,die ein tapferer Sturmmann der Waffen - SS anbringen konnte,bevor ihn eine Maschinengewehrkugel tötete.Der zweite T34 wurde von meinen Flammenwerfern gegrillt,und konnte so erbeutet werden.Die Besatzung stellte die Reste meines Panzer III die nach ihrem Abschuss und dem Tod eines Kameraden auf Rache brannten.
Während des Kampfes um die Stadt brachen einige Truppen an der rechten Flanke durch und begannen eine Einkreisung des Gegners.
Gleichzeitig konnte eine dritte Gruppe den Kampf gegen massierte polnische Kräfte an der linken Seite der Stadt aufnehmen,um die vollständige Vernichtung zweier Armeen zu beenden und den Polenfeldzug siegreich abzuschliessen.Diese Kampfgruppe beinhaltete mehrere Panzer IV,dazu Artillerie- und Luftunterstützung,um mit den massierten Geschützen fertig zu werden.
Nachdem ich von vorne den Angriff gestartet hatte und sich die gegnerischen Panzer somit meinen Haupttruppen zugewandt hatten nahm ich diese von hinten in die Zange und konnte sie somit mühelos zerstören und die restlichen Kräfte der Polen aufreiben,doch die nächste Hiobsbotschaft kam ...
Samstag, 17. Januar 2009
Ein Blick gen Osten ...
Ich übernahm einen unbenannten Truppenteil und begann mein Spiel wie jede andere Partie - mit dem Überprüfen der Bestände.Im Süden,nahe bzw. in einem alten Fabrikgelände,hatte ich mehrere leichte Panzer des Typs I,35(t),und diverse gepanzerte Spähwagen.Diese konnten auf die Unterstützung mehrerer Infanteriezüge,drei Sturmgeschütze und zwei Artilleriebatterien zälen.Hierbei merkt man schon die historische Unkorrektheit,denn seit wann gab es 1939 Panzerfäuste und Sturmgeschütze ?? Aber gut,dazu später mehr.Ich wandte meinen Blick zu meiner nordlichen "Stellung" ein zusammengewürfelter Haufen aus Infanterie mit zwei leichten Flugabwehrkanonen,der vorerst einmal defensiv bleiben sollte.Mit der südlichen Kampfgruppe sollte ich den vorausliegenden Ortskern einnehmen,was jedoch nur frontal erlaubt war,da die Linke Flanke von starken polnischen Verbänden gedeckt war und die rechte Flanke ... nunja,über die wurde nicht gesprochen,aber da die Stadt eine Insel war,zugänglich durch 4 Brücken,war der Frontalweg sowieso der einfachste - wobei,wenn ich nachdenke,fällt mir keine polnische Stadt ein die von einem Fluss ohne Zufluss umgeben ist,zugänglich nur über 4 Brücken ...
Wie dem auch sei,durch mein Artilleriekontigent lies ich den Tanz um die Stadt eröffnen,und feuerte erstmal hinein,was das Zeug hielt.Mein schweres Infantriegeschütz auf einer Panzer I - Lafette zerlegte gekonnt die sichtbaren Häsuer und eine leichte Panzerabwehrkanonen,die da einfach so rumstand,ohne Besatzung.Nach etwa zehn Minuten lies ich einen Stosstrupp,bestehend aus Panzer III mit etwas Infanterie übersetzen,und konnte mich ohne Probleme oder Gegenwehr übersetzen.Als der Brückenkopf gesichert und die umliegende Gegend gesäubert war (ein Unterfangen das wenig Zeit und noch weniger Verluste forderte,da keine Einheiten in Sicht waren) lies ich die leichten Geschütze nachziehen,um ihre Reichweite zu erhöhen,und verlegte mein Trommelfeuer auf die hinteren Stadtbezirke,auf heftigere Gefechte hoffend ...
Donnerstag, 8. Januar 2009
2009...
Ich hoffe,dass schnellstmöglich in den Griff zu bekommen,schlimmstenfalls muss ich bis Februar eine Zwangspause einlegen - aber egal wie es kommt,ihr erfahrt es hier.
Ich bedanke mich auf jeden Fall für die Leser,die mir die Treue halten und mir den Mut geben,den ich im Moment brauche.
Grüße!
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Ausblick...
Greets und weiterhin frohe Festtage!
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Weihnachten...
Greets!
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Afrika und Weihnachten ...
So,nach wiederum langer,schulisch bedingter Pause melde ich mich zurück – mit Neuigkeiten und Rückschlägen.Mein Laptop hat es nun endlich geschafft,einzutreffen,sodass ich nun wieder in der Lage bin,mich an die Sudden-Strike-Front zu wagen ... doch mir fehlt irgendwie die Lust.Auch wenn mich einige dafür steinigen werden,aber jedes Mal,wenn ich Sudden Strike starte,vergeht’s mir gleich wieder.Es würde auch wenig Sinn machen,einen Artikel unter Selbstzwang zu verfassen,also wende ich mich diesmal dem „Konsorten“ in meinem Namen zu und begebe mich nach Afrika – genauer gesagt in das Spiel „Combat Mission 3 : Afrika Corps“.
Wer die Combat Mission Serie nicht kennen sollte,bekommt hier eine kurze Beschreibung,die es meiner Meinung nach exakt auf den Punkt trifft – Man kombiniere magere Grafik mit Realismus und nervenaufreibenden Gefechten,et voila – man hat einen Teil der Combat Mission Serie.
Leider ist die Fangemeinde im Internet im Laufe der Jahre stark geschrumpft,aber mit dem neuesten Teil,“Shock Force“,versucht man wieder Anhänger,neue und alte Hasen,zu ködern.
Doch zurück zu mir und meinem Ausflug nach Afrika.Ich wählte ein Szenario,welches sich „Kampf der Giganten“ nannte und von einem Panzertreffen in der lybischen Wüste handelte.Die 900 Punkte,welche die Einheiten kosteten waren auf der italienischen Seite,welche ich übernahm,in mehrere Panzer des Typs M13/40 investiert,die auf britische Crusader trafen.
Die Karte war ein Quadrat aus mehreren Sandhügeln,die ich taktisch ausnutzte,indem ich zwei Panzer an die linke Flanke,zwei an die rechte,und den Rest durch die Mitte vorstossen lies.Die britschen Panzer waren mir in ihrer Anzahl überlegen,hatten jedoch mit einer schwächeren Panzerung und Waffe zu kämpfen.Nach einigen Zügen des Vorrückens kam es auf einer Distanz von 800 Meter zum ersten Schusswechsel der nur wenige Minuten dauerte und auf beiden Seiten jeweils einen Abschuss zur Folge hatte – was mich härter traf,da meine Tanks ja in der Unterzahl waren.
Ich plante,alle meine Tanks gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen angreifen zu lassen,um die KI zu verwirren und den Abschuss meiner Truppen zu erschweren – doch der Plan misslang gründlich.Binnen eines Zuges wurde meine komplette rechte Flanke unter einem Hagel von Zweipfündergeschossen auseinandergenommen.Alleine der Panzer des Zugkommandanten bekam an die 10 Treffer ab,und musste aufgegeben werden.Also setzte ich die Hoffnung auf die linke Flanke unter Leutnant Andreotti und seinen Panzern.Während die Briten sich neu formierten fuhr ich rasch auf einen Hügel,gab vier Schüsse ab und zog mich zurück.Ein Panzer ging in Flammen auf,da sein Munitionsvorrat von einer Granate getroffen wurde,ein zweiter erhielt einen Kettentreffer und war somit bewegungsunfähig.Als ich das ganze im nächsten Zug wieder versuchte,reagierten die Briten schneller und das war mein Untergang;oder besser gesagt der meiner Panzer.Erneut verlor ich drei Panzer im Geschosshagel,nur Leutnant Andreotti überlebte den Beschuss und konnte sich zurückziehen.Mir blieben drei Panzer gegen fast das vierfache.Also tat ich das einzig mögliche,ich wechselte in die Defensive und grub mich in dem Zieldorf ein,erwartete den Angriff.Ein weiterer Panzer,den ich übersehen hatte verstärkte meine Linien,sodass ich angespannt den allierten Angriff erwartete.Und er kam,verbunden mit unvorstellbarem Pech meinerseits.Jeder einzelne Schuss meiner Geschütze ging daneben,während die Briten eine grausame Treffsicherheit und Durchschlagskraft hatten.
Nach vier Zügen erbittertstem Widerstand musste ich aufgeben – wie so oft während dem Spielen dieses Titels.Ich entschloss mich,Revanche zu spielen ... doch davon ein andermal!
